Die Insel ruft – Day one

Tag 1- heute morgen um 8:00 hieß es Mopeds packen! Gegen 9:30 wollten wir los Richtung Calais um die Fähre nach Dover zu nehmen.

Der Wecker klingelt…kaum habe ich die Augen auf…sehe ich ?  genau ! Regen! Was wünscht man sich mehr als Motorradfahrer??-Also gut-wir packen unsere Twin´s halt im Regen! DAS sollte die Laune aber nicht trüben..noch nicht. Gegen 9:00 starten wir also trotz des Regens. Unser erster Stop erfolgt bereits weniger Meter später  an der Tankstelle. Tanken sowie ein kurzer Check von Luft und Öl stehen auf dem Plan. Bereits hier, treffen wir den ersten mitfühlenden, der auch mit seiner Africa Twin unterwegs ist, nach einem kurzen Bezingespräch geht es dann aber wirklich los. Zu erst Richtung Venlo über die A40 – weiter Richtung Antwerpen über die A67- danach weiter Richtung Calais. So haben wir bereits nach kurzer Zeit 4 Länder durchquert – schon lustig wie nah alles doch ist. Dank offener Grenzen merkt man einen Länderwechsel kaum, dies macht es dann aber auch irgendwie unspektakulär.

Es regnet unentwegt doch wir müssen weiter, unsere Fähre will um 15:30 starten ob das mal klappt ?  Wir befinden uns kurz nach 15:00 gerade mal knapp hinter der französischen Grenze – und so schwindet die Hoffnung auf ein erreichen unserer Fähre mit jeder Minute mehr. So kommt es dann wie es kommen musste gegen 15:20 stehen wir am Schalter unserer Fährgesellschaft, die Junge Frau erzählt uns, dass wir natürlich zu spät sind aber die nächste Fähre ja schon um 18:00 ablegt. 18:00 Uhr ? denke ich. Super dann müssen wir ja nur 2,5 Stunden warten, es ist ja nicht kalt oder nass … 🙂 Aber all das Jammern nützt nix…so parken wir unsere Twin´s in Lane 132 und suchen nach einem trockenem Unterstand… wir sind nicht die einzigen die es nicht pünktlich geschafft haben, auch ein Engländer gesellt sich zu uns, der es trotz Hayabusa nicht pünktlich geschafft hat :-). Und auch zwei Jungs aus Lüneburg kommen dazu, so verbringen wir unsere Wartezeit nun zu fünft. Die Zeit vergeht wie im Flug und pünktlich um 17:50 stehen unsere Motorräder fest verzurrt an Ihrem Platz auf der Fähre.

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Da wir als erste auf die Fähre fahren durften, hatten wir freie Platzwahl, so haben wir es uns an Fensterfront gemütlich gemacht. Auch während der gesamten Fährfahrt ließ Petrus nicht davon ab es regnen zu lassen, so spiegelte sich der grau-weiße Himmel auf dem Blau gestrichenen Boden des Aussendeck´s,

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doch bei dem Wetter könnte man sich das Rauchen echt abgewöhnen also schnell zurück ins warme zu den anderen. Nach knapp 1,5 Stunden legt die Fähre in Dover an. Dank der Zeitverschiebung ist es aber nur eine halbe Stunde später als bei Abfahrt… Wir entscheiden uns dazu nicht mehr weit zu fahren, war es doch eine anstrengende Fahrt bis hierher.

An der Ausfahrt vom Fährhafen trennen sich nun wieder unsere Wege, Claudia und ich fahren nun Richtung Norden, alle anderen reizt der Süden. Die ersten Kilometer sind echt ein Abenteuer, wer von euch schon mal in England selbst gefahren ist weis was ich meine. LINKS VERKEHR wer hat so etwas erfunden und warum ? Alles fühlt sich falsch an, ob abbiegen oder Kreisverkehr fahren, ja sogar das geradeaus fahren ist merkwürdig, doch es wird schon klappen. Doch es gibt auch positives zu berichten, Yipiii der Regen ist weg und auch die Luft ist hier anders alles etwas milder, das tut gut. Trotzdem sind wir echt fertig und suchen nach unserer ersten Übernachtungsmöglichkeit. Wir haben uns auf Grund der langen und nassen Anfahrt, gegen unser Zelt entschieden und suchen nun nach einem schönen B&B. kurz nach 20:00 Uhr ist es dann soweit, wir haben etwas gefunden: Die Great Field Farm in Canterbury. Hier beziehen wir nun direkt ein ganzes Haus…Oh man was ein Komfort. Es ist echt schön hier….doch lange genießen können wir es nicht, die Dämmerung bricht bereits ein. Jetzt heißt, ankommen, runterkommen, trocknen, entspannen und irgendwie wieder auf normale Körpertemperatur kommen.

also bis dahin, gute Nacht.

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2 Gedanken zu „Die Insel ruft – Day one

  • 21. Mai 2013 um 19:42
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    Hallo Sigi, danke für deine Nachricht. Wir haben heute viel an euch gedacht und wünschen euch viel kraft und Gottes sehen.
    Liebe Grüsse Claudia und Mirko

  • 20. Mai 2013 um 22:51
    Permalink

    Gratulation! – auch der erste Blog-Beitrag von unterwegs hat funktioniert!
    … viel Erfolg bei der weiteren Testfahrt

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