Maya Ruinen, Dschungel, Karibik und dinge dazwischen.

Hallo ihr Lieben,

es hat also schonmal nicht geklappt, dass wir uns öfter melden, aber vielleicht klappt es ja, dass der Bericht nicht wieder so lang wird.

Wir haben nun mittlerweile Februar und die letzten zwei Monate, unsere ersten Monate in Lateinamerika waren einfach nur schön.

Nachdem wir Mexico City verlassen haben, fuhren wir über Oaxa nach Zipolite am Pazifik, um ein wenig zu entspannen. Das hört sich vielleicht befremdlich an für jemanden, der mitten im Berufsleben steckt, aber das Leben eines Reisenden ist nicht unbedingt „einfach“, sondern eben auch anstrengend für Körper und Psyche. Es ist da tatsächlich zwischendurch auch nötig, einfach mal nicht immer in Bewegung zu sein. Wir haben dies in Zipolite, einem wundervollen kleinen Örtchen am Meer, im Bundesstaat Oxaca gemacht.

Der Weg von Oaxaca nach Zipolite war ein Kurventraum. 267Km ausschließlich Kurven. Eine nach der anderen. Die ersten Stunden noch Spaß, die letzten Stunden aufgrund des hohen konzentrationspegels ein wenig anstrengend. Wir fuhren an vielen kleinen Ortschaften in einer tropischen Berglandschaft vorbei. Am Straßenrand verkaufen die Menschen buntes Spielzeug oder Hängematten. Die meisten Menschen wohnen hier in kleinen Häuschen oder Holzhütten, die in  Bananenbäume eingebettet sind. Der Müll wird verbrannt. Eine Müllentsorgung gibt es hier nicht. Auch die vielen kleinen „Tiendas“ gehören zum Landschaftsbild dazu. In den für Lateinamerika typischen Tiendas (bei uns sowas wie ein Kiosk) findet sich alles für den ungesunden Hunger. Chips und Kekse in allen Variationen oder eben Cola, Fanta, Sprite. In einem dieser Tiendas haben wir ein paar Quesadillas, heißer Käse in Tortillas, gegessen. Es war nur eine kleine Pause…wer konnte denn ahnen, dass wir für 267km den ganzen Tag brauchen?  Die Straße war an sich in gutem Zustand wenn man mal von den 20-30 cm tiefen und teilweise 1 Meter großen Löchern absieht…oder manchmal war die eine Straßenseite einfach weg .. Erdrutsch — Wahlhinweise ? Fehlanzeige …. Es ging von 50 Meter ü.n. bis rauf auf 3250 Meter in den Nebel…

Der Weg zur Küste brachte eine unheimliche Schwüle mit sich, aber in Zipolite angekommen, die Sonne ging grade unter (und die Mücken kommen heraus) stehen wir dann am Meer und geniessen die Meeresluft. Die Konzentrationsfalten auf der Stirn verflogen.

Wir haben die Tage in der Hängematte oder beim Bodysurfen im Wasser verbracht oder sind barfuss durch das Dorf gelaufen um Tomaten und Avocados fürs Mittagessen zu besorgen,. Die Suche nach Walen bei einer kleinen Bootstour blieb leider erfolglos, aber wir haben die Fontäne eines Wales vom Strand aus beobachten können. An diesem wundervollen Örtchen haben wir also die letzten Tage des alten Jahren genossen und ganz gemütlich bei 25grad Celsius Lufttemperatur um 24Uhr das neue Jahr begrüßt.

Von da aus ging es ein paar Tage später dann auch in einer etwas größeren Gruppe weiter. Wir haben uns mit John, unserem kanadischen Freund, mit Dave, unserem australischen Freund und mit  Neill und Franziska – ein motorradreisendes Pärchen aus Deutschland auf den Weg Richtung Yucatan gemacht. Wir waren der Karibik so nah, so dass wir uns entschlossen haben auch einmal das kristallblaue Wasser der Karibik erleben zu wollen. Auf dem Weg Richtung Karibik trafen wir dann noch Petra und Andres aus Schweden, die sich unserer Gruppe für 2 Tage angeschlossen haben. Mit Franziska und Neill hatten wir nicht ganz so die gleiche Wellenlänge, Dave hatte nicht vor die Karibik zu besuchen und so schrumpfte unsere Gruppe auch bald auf nur noch 3 Personen mit John und uns.

 Zu dritt haben wir dann die Mayaruinen in Palenque besucht und die Geräusche und die Farben des Regenwaldes genossen. Der Weg von San Cristobal de las news8Casas nach Palenque war eine wunderschöne, kurvige Strecke durch kleine Bergdörfer oder tropischem Regenwald. Schade, dass es die ganze Zeit sintflutartig geregnet hat und der Regen die Fahrbahn zu einer einzigen Seifenbahn verwandelt hat. Dazu die üblichen Schlaglöcher oder Topes machten die Angelegenheit nicht einfacher. Unser Pinlock ist schon seit einigen Monaten nicht mehr da und so fuhren wir die letzten drei Stunden mit geöffnetem Visier um überhaupt noch etwas zu sehen. Schlussendlich kamen wir durchgefroren und naß im Dunkeln in Palenque an und suchten uns am nächsten Tag eine Unterkunft direkt am Nationalpark. Eine Unterkunft mitten im Regenwald zu haben ist herrlich. Alles leuchtet in einem satten grün…zwischendurch Blüten in den interessantesten Farben und die Geräusche sind einfach einmalig. Auf der Suche nach einem Campingplatz flog ein Ara über uns. Fantastisch. Die Mayaruinen haben wir dann am nächsten Tag besucht. Wir sind sehr beeindruckt von dem was wir erkunden konnten, von dem was dort vor tausenden von Jahren erschaffen wurde, ohne all das Zeug,dass heute zur Verfügung steht. Es ist atemberaubend auf den Ruinen zu klettern, den Regenwald drumherum zu haben, den aufsteigenden Nebel zu betrachten und den Geräuschen der Brüllaffen zu lauschen. Leider haben wir keinen gesehen….aber wir üben uns in Geduld…wahrscheinlich wird sich diese Gelegenheit noch ergeben.

Ein paar Tage später das nächste Naturwunder. Die Lagune von Bacalar. Erstmal ein ganz normaler See. Dieser See hat allerdings türkisblaues Wasser und versprüt eine unheimlich tolle Atmosphäre. Eigentlich sollte dieser Ort nur Durchgangsort für uns auf dem Weg nach Akumal sein, da Mirko aber richtig krank wurde, wurden aus einem Tag, zwei Tage und ich hatte Gelegenheit die Hängematte mit meinem Spanischübungsbuch zu geniessen, zwischendurch am Jogaunterricht teil zu nehmen, oder schwimmen zu gehen. Klar ist es blöd auf Reisen krank zu werden, allerdings ist es schon ok, wenn man an solch einem tollen Ort ist.

Akumal, ein kleiner Ort in der Karibik.

Wenn man von Bacalar kommt, ist die Landschaft nicht wirklich beeindruckend. So gut wie die ganze Küste ist mit Hotels zugebaut.

Sobald man Tulum passiert, erkennt man, dass dies hier nicht mehr viel mit Mexico zu tun hat. Touristenströme drängeln sich durch die Straßen, alle zwei Meter gibt es Souveniers zu kaufen.

Aber gut, Tulum war ja auch nicht unser heutiges Ziel, also alles gut. Wir machen uns auf die Suche nach einem kleinen Pfad, von dem wir einen ersten Blick auf das Meer erhaschen können. Auf dem Navi sehen wir, dass das Meer eigentlich nur ein paar Meter entfernt ist. Diese Suche blieb jedoch erfolglos…jeder Meter der Küste ist mit Hotels zugebaut. So richtig große und schicke Dinger, in denen sich die Menschen dann für 14 Tage einbuchen und danach zu Hause erzählen, wie toll Mexico war 😉

Ok, wenn wir also keinen kleinen staubigen Pfad zum Meer finden, gehen wir halt in einer Strandbar einen Kaffee trinken. In der Strandbar können wir zwar einen ersten Blick auf das Meer erhaschen, allerdings sind die Preise hier derart angezogen, dass wir dann doch lieber dankend ablehnen. Bisher sind wir schon so einige Kilometer in Mexiko gefahren, aber bisher haben wir noch nirgens 5€ für eine Schale Guacamole mit Taccos bezahlen müssen. Also entscheiden wir, werden wir hier auch nicht damit anfangen und machen uns auf zum Campingplatz.

Wir bekamen einen tollen Tip für einen Campingplatz von Lisa und Simon Thomas von „2ridetheworld“ . Lisa und Thomas sind seit 12(!!!!) Jahren unterwegs und halten sich grade dort in der Gegend für ein paar Monate auf. Was gibt es besseres als direkt am karibischen Meer zu wohnen um in Ruhe zu arbeiten?

Wir schlagen unser Zelt ca. 50m vom Meer auf. Es ist das Grundstück einer Mayafamilie, die sich den Campingplatz zwar auch gut bezahlen lassen, allerdings glücklicherweise kein Hotel dort erbaut haben. Umringt von Palmen und auf weissem Sand bauen wir unser Zelt auf. Nur eine Düne versperrt uns den Blick auf das türkisblaue, glasklare Wasser. Geplant waren 4 Tage, geblieben sind wir 8 Tage…

Lisa und Simon haben uns abends mit Lisas grandiosen Kochkünsten und ihrem reichhaltigen Schatz an Reisegeschichten verwöhnt. Wie sich jeder denken kann haben die beiden nach nun 12 Jahren schon so einige Male die Welt umrundet und dementsprechend auch in Sand bereits allerhand Erfahrung, so dass Simon es sich nicht hat nehmen lassen uns eine Lektion im Sachen Sand fahren zu geben. Da seine Theorie ist, dass jeder im Sand schnell fahren kann, haben wir uns darauf konzentriert, das Motorrad bei langsamer Geschwindigkeit im Sand beherrschen zu können und versucht, die Hürde im Gehirn um zu legen. Bei Mirko hat das schon ganz gut geklappt, ich bin weniger zufrieden mit mir, auch wenn alle anderen sagen, dazu gäbe es keinen Grund. Wollen wir mal sehen, wie es wird, wenn ich vollbepackt durch Sand muss 😉

Abgekühlt haben wir uns anschließend im klaren Wasser der Karibik. Die Gegend hier ist bekannt für die Artenvielfalt unter Wasser und so bin selbst ich Angsthase im „direkt vor der Haustür“ befindlichen Korallenriff schnorcheln gewesen. Glücklicherweise ohne einen Hai oder ähnliches zu sehen (allerdings kann auch ein Rochen ganz schön groß werden). Es war sehr unheimlich und sehr beeindruckend. Ich brauchte 2 Tage bis ich mich getraut hab über das Riff, und nicht nur am Riff entlang, zu schnorcheln.

Mehr als 1000 Cenotes sind in dieser Gegend zu finden. Cenotes sind Kalksteinlöcher, die durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden sind und mit Süßwasser gefüllt sind. Hier zu schnorcheln ist fast genauso unheimlich. Cenotes können bis zu 100meter tief sein; Wir haben die Cenote „Eden“ besucht. Sie war durchschnittlich vielleicht 10meter tief, aber sehr interessant. Viele kleine Fische die es lieben an den Füßen zu knabbern, viele Unterwasserhöhlen und auf den Steinfelsen außerhalb des Wassers sonnen sich Leguane.

An diesem Ort trafen wir übrigens auch Petra und Andres von 2bikersoneworld und Daniel und Joe von open-explorers wieder. Wir verbrachten Mirkos Geburtstag gemeinsam am Strand mit Hänhnchen und Wein und haben ein paar tolle Fotos gemeinsam gemacht. Beide Pärchen sind ebenfalls südwärts unterwegs. Vielleicht sehen wir uns ja sogar bald schon wieder. Schön wärs jedenfalls.

Der Abschied aus Akumal hiess also auch Abschied von Lisa und Thomas, Petra und Andres und Daniel und Joe.

Und auch war es Zeit sich von John zu verabschieden.

John, unserer kanadischer Freund, mit dem wir nun zum 2.mal 4 Wochen zusammen verbracht haben blieb noch ein paar Tage länger, um dann zu entscheiden seine Reise vorerst zu beenden.

Wir waren auf dem Weg nach Guatemala zu einem Kinderhilfsprojekt und wollten dies zu zweit und nicht zu dritt besuchen und er musste sich um private Angelegenheiten zu Hause kümmern, die aufgrund seiner relativ spontanen Entscheidung nach Südamerika zu reisen vorher nicht abschließend geregelt werden konnten. Vielleicht sehen wir auch John wieder „on the road“? Sein Motorrad steht jedenfalls in Akumal und wartet auf ihn.

Es ging auf nach Belize.

Belize haben wir nur für 4 Tage besucht. Es ist ein kleines Land, welches uns aber sehr beeindruckt hat. Der Grenzübertritt gestaltete sich relativ einfach. Wir haben schon oft gehört „die schicken dich dahin, dahin und dann dahin“, wir sind allerdings nach nun 8 Monaten relativ entspannt und waren auf 2 Stunden Grenzprozedere eingestellt. Es war zwar echt heiß und es macht nicht wirklich Spaß bei 40 Grad erst das Motorrad zu desinfizieren, dann den Ausreisestempel zu besorgen, die  Einreisegenehmigung für das Motorrad und die Einreisegenehmigung für uns zu besorgen..und natürlich auch die Versicherung nicht zu vergessen….aber hey- wir sind nun in Belize. Die Sonne scheint, es hat alles gut geklappt, wenn auch die ganzen Gebühren ein wenig ärgern- aber alles ist gut.

Ich glaub die Stimmung der Grenzbeamten schlug auf uns nieder. Sowas entspanntes hab ich noch nie (an einer Grenze) gesehen. Einer pfiff ein Bob Marley Lied nach, ein anderer hatte seinen Spaß daran, das Gepäck (und die Hinterteile) der hübschen Frauen zu begutachten und ein anderer pickte sich diejenigen aus, die evtl. ein wenig fragwürdig aussahen,die jedoch direkt oben im Gepäck eine gute Flasche Rum liegen hatten, die dann natürlich auch dankend engegengenommen wurde, und das Gepäck nicht weiter kontrolliert wurde.

Ich musste zwei Tomaten und zwei Mandarinen abgeben; die in Mexico ergatterten Kohlrabi haben sie glücklicherweise nicht sonderlich interessiert.

Aufgefallen in Belize ist uns direkt die Farbenfrohheit der Häuser. Rosa, blau, grün, lila..alles dabei. Und im Vorgarten wächst Rasen…der sogar gemäht wird. Alles ist grün. Wir fahren an Zuckerrohrfeldern, Bananenplantagen, Weizenfeldern und Weidelandschaft vorbei. Rinder und Pferde stehen häufig wieder auf einem Feld UND sind gut genährt. Die Straßen sind dafür noch ein wenig mehr Schlaglockgespickt als in Mexico, aber gut; wir sind ja mittlerweile daran gewöhnt äußerst achtsam zu fahren.

Unser erster Stop in Orange Walk im Lamanai Riverside Retreat, direkt am New River war auch wieder sehr schön. Wir schlugen unser Zelt direkt am Fluss auf. Die erste Nacht war ein wenig unheimlich, weil wir wussten, dass ein Krokodil im Fluss lebt und gerne ans Flussufer kommt um sich aus zu ruhen; als wir das kleine Kroko dann am nächsten Tag aber gesehen haben, war auch wieder alles ok. Dies frisst uns bestimmt nicht. Aufgrund einer Infektion frisst es ja noch nicht mal Hühnchen, geschweige denn Fisch. Es hat einfach keinen Apetit. Wie man auf den Fotos sieht, sieht es auch dementsprechend verhungert aus. Die großen Krokodile des Flusses wurden leider vor ein paar Jahren bereits von den ortsansässigen Asiaten getötet…die haben sich die Schwanzflosse schmecken lassen…wirklich traurig, denn hier wäre der ideale Lebensort für sie gewesen. Reichlich Fisch, reichlich Vögel…aber es sollte wohl nicht sein.

Lance, der Besitzer gab uns noch ein paar Tips für die nächsten Tage in Belize (in Belize ist Amtssprache Englisch) und wir genossen noch das gut funktionierende Wifi für ein paar Skype Anrufe in die Heimat, dann ging es aber bald auch wieder weiter.

Auch wenn es ein wenig schade ist – Belize ist für uns nur ein Durchgangsland auf unserem Weg nach Guatemala, dort hatten wir uns mit der Hilfsorganisation Maya Families verabredet.

Wir sind aber froh, dass wir den Hummingbird Highway nicht ausgelassen haben. Ich hab ja erst gedacht, ok- ich werd noch so viel tolle Strecken fahren…ich muss das nicht unbedingt haben..ich bin aber froh, dass wir das gemacht haben. Der Hummingbird Highway ist nämlich einer der schönsten Strecken bisher. Eingeschlossen von hügeliger, sattgrüner Tropenlandschaft schlängelt sich der Highway durch atemberaubende Ausblicke. Ein paar wirklich fiese Schlaglöcher sind zu finden, von daher ist trotz der ganzen Schönheit höchste Aufmerksamkeit geboten, aber einfach nur schön.

Es war ein unheimlich heisser Tag und ich war leider nicht so gut zurecht, aber eine Abkühlung in der Blue Hole Cenote war grandios. Motorradklamotten aus, Badesachen an und dann ins kühle Nass inmitten des Dschungels. Wir waren die einzigen dort – herrlich. Anschließend haben wir unsere Übernachtungstelle in der Hummingbirdlodge gefunden und genossen. Belize ist einfach grandios und wir kommen bestimmt noch einmal wieder um dieses Land mehr zu erkunden. Die Hummingbirdloge ist ein Hostel/Campingplatz mitten im Dschungel, aber die Kommunity hat sich dort ein Paradies direkt am Fluss erschaffen- unglaublich.

Da Belize ein sehr kleines Land ist, hiess es am nächsten Tag auch schon wieder Auf Wiedersehen – Grenzübertritt nach Guatemala. Übliches Grenzprozedere – wieder 40 Grad Celsius, 2 Stunden – Glück gehabt. Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir Tikal.

Tikal ist eine antike Stadt der Maya in den Regenwäldern des Petén im nördlichen Guatemala mit bemerkenswerten Stufentempeln. Sie war eine der bedeutendsten Städte der klassischen Maya-Periode (3. bis 9. Jahrhundert) und ist eine der am besten erforschten Maya-Städte. Die ersten Siedlungsspuren reichen ins frühe 1. Jahrtausend v. Chr. zurück. Tikal erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 65 Quadratkilometern, wovon der zentrale Bereich rund 16 Quadratkilometer einnimmt, welcher über dreitausend Bauten aufweist. Viele Gebäude (schätzungsweise an die 10.000 Gebäude, insbesondere in den Außenbereichen) sind noch nicht ausgegraben und erforscht worden. Man schätzt, dass die Einwohnerzahl des Stadtzentrums auf dem Höhepunkt der Macht in der klassischen Periode (8. Jahrhundert) mindestens 50.000 Menschen betrug. Quelle: Wikipedia

Der Eintritt in den Nationalpark war mit 20€ pro Nase echt teuer, hat sich aber wirklich gelohnt. Imposant, beeindruckend, erfürchtig…dass sind die Worte die uns zu Tikal einfallen.

Diese riesige Ruinenlandschaft im Regenwald erkunden, dabei die Geräusche der Brüllaffen…immer mal wieder ein Blick auf einen Klammeraffen oder auf einen Papagei…genial.

In der Nacht konnten wir nicht schlafen, weil die Brüllaffen ihre nächtliche Route unbedingt über die Bäume neben unserem Zelt legen mussten. Die hören sich aber auch gefährlich an. Das ganze Spektakel hat ungefähr eine Stunde gedauert, anschließend allerdings (so gegen 4Uhr) kamen aber auch die Angestellten des anliegenden Hotels an, um sich lachend und diskutierend direkt neben unserem Zelt (da war der Eingang zur Küche) zwei Stunden vor Dienstbeginn zu unterhalten. Nun gut…wir wollten ja eh früh zu den Ruinen, also machen wir mal das Beste draus.

Über Rio Dulce führte unser Weg weiter nach Panajachel, im Bundesstaat Solola direkt am Lago de Atitlan zu dem Hilfsprojekt für Maya Familien.

Wir hatten uns bereits in Mexico dazu entschlossen, dass uns der Zeitraum, bis wir das erste EBM Hilfsprojekt in Peru erreichen einfach zu lange ist, so dass wir Kontakt zur Muskoka Foundation „Do good as you go“ aufgenommen haben und von dort zur Maya Families Foundation in Panajachel weitergeleitet wurden.

Hier wollten wir einen Spanischkurs besuchen und in der Organisation helfen, was immer auch anfällt.

Was wir in diesen zwei Wochen erlebt haben, werden wir jedoch im nächsten Bericht berichten…sind ja schließlich noch mitten drin 😉

Wir wünschen euch bis dahin alles Gute, die Sonne in euer Herz

und bleibt bewahrt

Eure Claudia und Mirko

2 Gedanken zu „Maya Ruinen, Dschungel, Karibik und dinge dazwischen.

  • 14. Mai 2015 um 23:45
    Permalink

    Hello I am writing to contact Mirko and Claudia, please have them get in touch with me ! I am Kate from Cafe Maya in Zipolite, they were here last Christmas!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte trage das Ergebnis ein. * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.